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Spielbericht männl. Jugend C Regionsoberliga Sachsen-Mitte


HSV Dresden II – Medizin Bad Gottleuba 38:21 (17:6)

Auf der Suche…

…nach den ersten Zählern der Saison waren die Mediziner als Gast bei der 2. Vertretung des HSV Dresden geladen. Nach der deutlichen Auftaktniederlage gg. Großenhain wollten die Jungs zeigen, dass sie es besser können. 
Allerdings zeigte sich schon vor dem Anpfiff, dass dieses Unterfangen ein schwieriges werden sollte. Als guter Gastgeber hatte der HSV ein kleines Geschenk in Form eines Harzbechers vorbereitet. Aber die Freude über das Geschenk wich schnell der erwartbaren Ernüchterung. Da unsere Jungs bisher nicht mit dem beliebten Ergänzungsmittel trainiert haben, kamen sie mit dem veränderten Verhalten der „Harzkugel“ nicht zurecht. Ohne es exakt gezählt zu haben, flogen allein in der ersten Hälfte ca. 20 Pässe entweder ins Seitenaus, auf den Fuß des Mitspielers oder direkt in die Arme der HSV Abwehr. Die Gastgeber nutzen das konsequent und schnell zeigte die Anzeigetafel einen deutlichen Abstand und die Mediziner immer größere Fragezeichen. Von der Tribüne aus war die Verunsicherung nicht nur zu sehen sondern auch zu spüren. Bereits zur Pause war das Spiel entsprechend entschieden (6:17). In der zweiten Hälfte wurde es nur bedingt besser. Ein bisschen ärgerlich war das teilweise sehr zaghafte und höchst individuelle Abwehrverhalten. Da geht mehr und das muss auch das Ziel in den nächsten Spielen sein. Gegen Ende des Spieles fielen dann die Tore doch etwas häufiger und so liest sich das Ergebnis der zweiten Halbzeit mit 15:21 nicht ganz so schlecht – am deutlichen Endergebnis von 21:38 änderte das nichts.
Nach diesem „Harzschmerz“ Erlebnis ist vor dem nächsten (wachsfreien) Heimspiel. Das gilt es jetzt anzugehen und den Blick darauf auszurichten. Das Spiel in Dresden war kein Maßstab, aber es hat auch ein paar Aufgaben aufgezeigt, dies es nun für die Jungs zu lösen gilt.

 

tn / kh

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